Klinik für Depression

für privat- und gesetzlich Versicherte

Depression

Jeder Mensch kennt Phasen im Leben, in welchen alles grau in grau erscheint und es nur Weniges gibt, worauf es sich zu freuen lohnt. So kann der gleichförmige Alltag, die berufliche Tätigkeit oder eine private Enttäuschung als „deprimierend“ erlebt werden. Worin unterscheidet sich nun eine depressive Erkrankung von diesen Stimmungsschwankungen im Alltag?
Zunächst sind die Intensität der niedergedrückten, antriebsverminderten Stimmungslage, die Dauer und die Auswirkungen auf den Lebensalltag entscheidend. Bei einer behandlungsbedürftigen depressiven Episode müssen die Symptome definitionsgemäß mindestens 2 Wochen durchgehend anhalten. Betroffene fühlen sich stark niedergeschlagen, antriebs- und motivationslos. Vielen an Depression erkrankten Menschen haben es schwer, ihren üblichen Pflichten nachzukommen. Es kann dazu führen, dass sie sich vollkommen ins Bett und/oder in die soziale Isolation zurückziehen. Charakteristisch dafür sind Freudlosigkeit und ein pessimistischer Blick auf die Zukunft, bis hin zu Suizidgedanken. Dazu kommen häufig Schlafstörungen und Veränderungen im Appetit (sowohl deutliche Gewichtsabnahme als auch –zunahme sind möglich), ein negatives Selbstbild mit Gefühlen von „Unfähigkeit“ und Schuld erhöhen den Leidensdruck.

Aus medizinisch-therapeutischer Sicht ist die Depression eine ernste Erkrankung. Sie geht mit Störungen von Körperfunktionen einhergeht, was erhebliches Leiden verursacht. Aber es gibt effektive Möglichkeiten der psychotherapeutischen und medikamentösen Behandlung die in der stationären Psychotherapie voll ausgeschöpft werden können, wenn eine ambulante Therapie nicht ausreichend erscheint. Wir helfen Ihnen auf der Suche nach dem Weg zu neuer Lebenskraft!

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