Liebe Patienten und liebe Zuweiser,

auch in den Zeiten der Corona-Pandemie laufen der medizinische Betrieb und die Versorgung unserer Patienten weiter wie bisher, wenn auch unter intensivierten Hygiene- und Vorsichts-Maßnahmen. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz unserer Patienten und unserer Mitarbeiter und wir gleichen sie täglich den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Empfehlungen an.

Unsere aktuell in stationärer Behandlung befindlichen Patienten betrachten wir als einen quasi „geschlossenen Kreis“ und tun alles dafür, diese Gemeinschaft vor einem Infektionsrisiko von außen zu schützen. Dazu gehört unter anderem, dass körperliche Kontakte nach außen möglichst unterbleiben (weshalb die Patienten aktuell keine Besuche empfangen können) und aber auch, dass körperliche Kontakte und Infektionsmöglichkeiten zwischen Patienten und Personal minimiert werden.

Neu aufzunehmende Patienten sollen vor der stationären Aufnahme freiwillig 14 Tage zuhause in Quarantäne verbringen. Bei Aufnahme werden sie dann sehr gründlich auf Infektionszeichen und hinsichtlich möglicher Ansteckungsrisiken (Kontakt zu Personen mit Erkältungs- oder Grippezeichen, zu Krisengebieten oder Quarantäne-Zonen) untersucht und befragt.

Innerhalb der Klinik können die Patienten so also ähnlich zwanglos miteinander umgehen, wie es ein jeder im Familienkreis auch weiterhin gewohnt ist. Und auch die Behandlung und Therapien können in gewohnter Weise fortgeführt werden (von wenigen krankheitsbedingten Ausnahmen abgesehen, da wir Mitarbeiter mit auch nur leichten Erkältungssymptomen für mindestens zwei Wochen nach Hause schicken).

Was können Sie aktuell für sich tun?

Das Corona-Virus ist ein weiteres Virus aus der Gruppe der Corona-Viren, von denen wir schon seit den 60er-Jahren einige als Erkältungs- und Grippeviren gut kennen und täglich mit ihnen leben. Die Gefahr, die vom aktuellen (SARS-CoV-2) Virusstamm ausgeht besteht darin, dass die Menschen auf der ganzen Erde diesem gegenüber immunologisch „unwissend“ gegenüberstehen. Dadurch kann es bei rasanter Verbreitung der Corona-Infektion zu einem gehäuften Auftreten der schweren Infektionsverläufe kommen, die auch bei jeder anderen Grippe-Epidemie oder Grippe-Pandemie auftreten.

Wir alle werden früher oder später eine Corona-Infektion durchlaufen, werden eine gewisse Immunisierung erwerben und das SARS-CoV-2-Virus wird sich irgendwann in die Reihe der „üblichen“, also endemischen Viren einreihen. Die umfangreichen Schutzmaßnahmen, die aktuell überall getroffen werden, dienen nicht der Verhinderung der Corona-Ausbreitung (die sich sowieso nicht verhindern lässt), sondern lediglich einer Verlangsamung dieser Ausbreitung, damit unser Gesundheitssystem etwas Zeit bekommt, sich dieser neuen Herausforderung anzupassen.

Wenn wir also wissen, dass wir uns früher oder später sowieso mit SARS-CoV-2 anstecken, wie verhalten wir uns dann sinnvoll, um einem schweren Krankheitsverlauf vorzubeugen? Da es noch kein Medikament, keinen Impfstoff und keine „sichere“ Behandlung dieser Infektion gibt, muss unser ganzes Bemühen auf der Stärkung unseres Immunsystems liegen. Dieses können wir auf vielfältige Weise beeinflussen, z. B. durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf, ausreichende Zufuhr bestimmter Vitamine und Spurenelemente, indem wir vielleicht diese Zeit nutzen, um mit dem Rauchen aufzuhören und indem wir uns um sportliche Betätigung, möglichst an der frischen Luft bemühen.

In der Burghof-Klinik Bad Nauheim arbeiten unser Küchenteam zusammen mit den Ernährungsberatern, unseren Ärzten und dem ganzen multiprofessionellen Team gemeinsam an der Umsetzung und am Erreichen solcher Ziele.

Ein weiterer ganz wichtiger Faktor, dem wir uns in der Psychosomatik verschrieben haben, ist die Beeinflussung von Körper, Gesundheit und besonders auch des Immunsystems durch unsere Psyche. Also z. B. durch seelischen Ballast, den wir mit uns herumtragen und der unter anderem psycho-emotionale Ungleichgewichte hervorrufen kann.

Deshalb halten wir es für eine sehr gute Idee, diese Zeit, in der viele nicht arbeiten können und in ihren gewohnten Abläufen stark eingeschränkt sind, dafür zu nutzen, sich dem psycho-somatischen Gleichgewicht, also der Ausbalancierung des Seele-Körper-Gleichgewichtes zu widmen. Altes „Gepäck“, das man „im Rucksack“ mit sich herumträgt, auszupacken und aufzuarbeiten. Damit Sie und wir alle nach der durchgestandenen Corona-Krise wirklich gestärkt wieder „durchstarten“ können!

Bleiben Sie gesund
Ihr Team der Burghof-Klinik Bad Nauheim

Informationen der Statdt Bad Nauheim zur aktuellen Situation rund um den Coronavirus.

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