Symptome

Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Lustlosigkeit, Interesseverlust, Nervosität, innere Anspannung, Gereiztheit,  Schlafstörungen und andere körperliche Beschwerden wie muskuläre Verspannungen oder Schmerzen sind Symptome, hinter denen sich eine psychische Störung verbergen kann. Häufig bekommen die Betroffenen dann von ihren Angehörigen, Bekannten oder Arbeitskollegen und nicht selten auch von ihrem Arzt zu hören: „Das wird schon wieder!“ oder „Reiss dich zusammen!“. Oft wird eine Depression als „Burn out“ oder „Erschöpfungszustand“ verkannt. Aber auch den Betroffenen selbst fällt es in der Regel nicht leicht, die Diagnose einer „psychischen Störung“ anzunehmen. Dabei spielen sicher unzureichende Aufklärung in der Bevölkerung und die Angst vor einer Abstempelung zum „psychisch Kranken“ eine Rolle. Nur etwa ein Drittel aller seelischen Krankheiten werden in Deutschland adäquat behandelt.

In Studien konnte gezeigt werden, dass diese Quote durch gezielte Aufklärungskampagnen in der Bevölkerung und bei Hausärzten erheblich verbessert werden konnte. Weil Patienten nur selten spontan über alle relevanten Beschwerden berichten, haben sich bei der Diagnosefindung Patienten-Fragebögen als sehr hilfreich erwiesen. Hierdurch wird eine systematische Erfassung aller Symptome, die für die Diagnostik einer seelischen Krankheit erforderlich sind ermöglicht. Dabei kommt es bei den Betroffenen selbst auch oftmals zu einem „Aha-Erlebnis“, weil ihnen dabei erstmals  bewusst wird, wie viele Kriterien auf sie zutreffen und wie krank sie damit eigentlich sind.

Depression: WZ-Interview

mit dem leitenden Oberarzt Andreas Schneider über Ursachen und Therapiemöglichkeiten.

Seit über 50 Jahren leistet die Burghof-Klinik in Bad Nauheim ihren Beitrag zur qualifizierten Versorgung von Menschen mit seelischen Krankheiten. Mehr lesen

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